STATUS QUO
Dienstag, 16. Juli 2019 - 00:21 Uhr

STATUS QUO 

Die allgemeine Lehrmeinung zu Atlantis, ...die weitestgehend mit Esoterik, Science Fiction, Phantasie und/oder Pofic* befasst ist, wird anhand der neu entwickelten Atlantonomie, logisch nachvollziehbar, ...ad absurdum geführt. 

* pofic, synthetisches Wort für >unwissenschaftlich<, zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben von presumption, (Annahme), opinion (Meinung), faith (Glaube), ignorance (Unwissenheit) und  contention (Behauptung).                                

Obgleich Plato weder in KRITIAS, noch in TIMAIOS einen Kontinent Atlantis erwähnte, ...geistert dieser Kontinent durch die Atlantis-Literatur. Ein Blick auf die aktuelle Radarkarte der NASA – unten – zeigt,  wo sich der Urkontinent Pangäa vor etwa 350 Millionen Jahre zu teilten begann und seit dem als die Kontinente Nord/Südamerika und Europa/Afrika permanent auseinander driftet…

  

Karte.jpg

 

Ein KONTINENT ATLANTIS kann somit gar nicht erst entstanden sein, ...um da womöglich in einer >noche triste< (traurige Nacht) im Atlantik untergegangen zu sein, ...da die Evolution genau den entgegengesetzten Verlauf nahm:                  Anstelle eines Kontinentes Atlantis bildete sich ein gleichnamiges Meer; der atlantische Ozean; der Atlantik. 

:

DIE STADT ATLANTIS - EIN FAKE 

Abgesehn, dass der gemauerte Steinbau erst um die Zeitenwende über die Römer in den Nordwesten Europas gelangte, ...baute man im bronzezeitlichen Nord- Ostsee Bereich, – also im einstigen Atlantis, – noch >ganz in Holz<.                    Der Untergang der >Athener Kriegsmaschinerie< und der >Insel Atlantis< ist in Platos >Dialoge Timaios< bestätigt;  n i c h t  aber der Untergang einer >Stadt< Atlantis.

Ich zitiere, >Saïtischer Priester zu Solon<, (Timaios 25 c/d):                                >Indem aber in späterer Zeit gewaltige Erdbeben und  Überschwemmungen  eintraten,  versank, indem  nur ein schlimmer Tag und eine schlimme Nacht hereinbrach, eure Heeresmacht (die der Athener) insgesamt und mit einem Male unter die Erde, und in gleicher Weise wurde auch die Insel Atlantis durch versinken in das Meer den Augen entzogen.< Dadurch ist auch das dortige Meer unbefahrbar und undurchforschbar geworden, weil der in geringer Tiefe befindliche Schlamm, den die untergehende Insel zurück liess, hinderlich wurde...

…und hier, zum Gegenlesen, die altgriechische original-Version von Timaios: (Τίμαιος 25c/d:)                                                                                                ὑστέρῳ δὲ χρόνῳ σεισμῶν ἐξαισίων καὶ κατακλυσμῶν γενομένων, μιᾶς ἡμέρας καὶ νυκτὸς χαλεπῆς ἐπελθούσης, τό τε παρ᾽ ὑμῖν μάχιμον πᾶν ἁθρόον ἔδυ κατὰ γῆς, ἥ τε Ἀτλαντὶς νῆσος ὡσαύτως κατὰ τῆς θαλάττης δῦσα ἠφανίσθη: διὸ καὶ νῦν ἄπορον καὶ ἀδιερεύνητον γέγονεν τοὐκεῖ πέλαγος, πηλοῦ κάρτα βραχέος ἐμποδὼν ὄντος, ὃν ἡ νῆσος ἱζομένη παρέσχετο.’

 

DAS EINTRITTSDATUM DER ATLANTER IN DIE  R E A L E  GESCHICHTE ist mit ihrer versuchten Landnahme in Ägypten, im Jahr 8 des Ramses III.. adequate 1.175 vor Christo zu besiegeln. –  Eine Stadt Atlantis allerdings, – als Herkunft der Atlanter, ist in der gesamten zeitgenössischen geschriebenen Geschichte völlig unbekannt. Sämtliche Könige (oder Pharaonen, wie sie in der Bibel heissen,) die vom Atlantischen Exodus betroffen waren, erwähnten in ihren Annalen  k e i n e  Stadt Atlantis.

Die Schreibstuben Echnatons korrespondierten mit den damals aktuellen Königreichen und den Stadt-Staaten in der Levante, wobei atlantische Völker zur Sprache kamen, wie Denen, Sardana und Lukki; eine Stadt Atlantis aber - ist nicht erwähnt. Auch in der von Ramses II. erbauten Grabanlage von Sethôs I., KV 17 im Tal der Könige, zeigt auf dem >Fremdvölkerfries< blauäugige Lebu. Eine Stadt Atlantis als deren Herkunft ist dort nicht erwähnt. Im Ramesseum präsentiert Ramses II. seine Sardana-Leibgarde, bestehend aus Atlantern. Dessen Sohn Merenptah berichtet auf seiner >Jahr 5 Stele< von der grossen Koalition von >Neunbogen<, – von Lebu, Turscha, Sekeles, Peleset, Theker, Denen, Sardana, Wasasa und Meschwesch, die er besiegte, ohne aber von einer Stadt Atlantis zu sprechen. Und last but not least, auch Ramses III., erwähnte in seinem gesamten grossen Amun-Tempel in Medinet-Habu keine Stadt Atlantis, obwohl er doch die gesamte Koalition der Atlanter vernichtend geschlagen hat... 

 

DIE ENTSTEHUNG SES NAMENS ATLANTIS                                                                lässt sich zeitlich ziemlich genau zwischen den Jahren 570 VC und 560 VC festlegen, …während Solons Aufenthaltes in Saïs/Ägypten:                                  Halten wir uns dazu das Szenario in Timaios vor Augen, da der saïtische Priester dem Solon die Texte aus den ägyptischen Schriftrollen vorlas. Die dort aufgeführten NeunBogen, die Anrainer-Völker vom Atlantik, – >die Leute vom Neunten Bogen<, – übersetzte der saïtische Priester für Solon ins Griechische als …die (Leute) vom Atlantischen Meer, ...die Atlanter. €

.

ETYMOLOGISCH                                                                                                        ...ist der Name Atlantis auf Atlas zurück zu führen, der wiederum, als ältester Sohn Poseidons, die Götterwelt der griechischen Religions-Geschichte zum Ursprung hat. Poseidon, als Vater des Atlas, ist während der Regierung der ramessidischen Dynastie noch nicht bezeugt.                                                            Damals,  im 13./12. Jhdt. VC,  k a n n  also noch nicht einmal der Name Atlantis existiert haben; – geschweige eine Stadt mit diesem  Namen. € 

 

Lesen Sie mein Buch darüber; es lohnt sich:

DER ATLANTIS CODEX

ISBN 978-3-00-034101-4 PDF

 

Alle Rechte vorbehalten.

Fragen und/oder Stellungsnahmen an:   KahlhoferHamburgkI7DxV2YxZgHkLbY3rSgTcWsYx4Rgmail.com