ATLANTONOMIE
Montag, 22. April 2019 - 20:24 Uhr

ATLANTONOMIE 

Atlantonomie, (altgriechisch Ἀτλαντόνομία, Atlantiskunde, von Ἀτλαντὶς  nḗsos‚ Insel des Atlas und νόμος nómos, Kunde/Wissenschaft.)                                          ( N I C H T  zu verwechseln mit Atlantologie, die, ohne den Anspruch auf reale Geschichtlichkeit, aus dem esoterischen Themenbereich schöpft.)       

Als selbständige Wissenschaft wurzelt die Atlantonomie in zwei Spätwerken Platos, - den Dialogen Timaios und Kritias, - die gemeinsam das Basis-Wissen um und über Atlantis transportieren.                                                                                Zur Gestaltung dieser beiden Werke hatte Plato nach eigener Aussage Solons Aufzeichnungen über dessen Ägyptenaufenthalt von 570 bis 560 VC zur Vorlage; Solons sogenanntes >Ägypten Tagebuch<.                                                             Durch Platos Veröffentlichung von Solos Manuskript gelangte das in Verges-senheit geratene Wissen aus dem bronzezeitlichen Nordwesten Europas, über die Annalen der Pharaonen des Neuen Reiches Ägyptens, zum Transfer in die Moderne.

Ein unverfänglich anmutendes Adjektiv in Kritias gibt uns den Volksnamen und damit gleichzeitig auch die Herkunft seiner Protagonisten preis; (Kri. 24 e): >...denn das Aufgezeichnete berichtet, eine wie grosse Heeresmacht dereinst euer Staat (Athen) überwältigte, welche von dem Atlantischen Meere her übermütig gegen ganz Europa und Asien heranzog<.                                              Mit der Festschreibung >von dem Atlantischen Meere her<, kamen die damaligen Anrainer-Völker von Nord- und Ostsee, (zwei Binnenmeere des Atlantiks), zu ihrem Namen: Die Atlanter.

(Kri. 108 e): >Vor allem zuerst wollen wir uns erinnern, dass zusammen-genommen 9000 Jahre verstrichen sind, seitdem, wie erzählt wurde, der Krieg zwischen den ausserhalb der Säulen des Herakles (Gibraltar) und allen innerhalb derselben Wohnenden stattfand.<                                                                        Speziell diese eine Passage in Kritias geriet den Atlantis-Spezialisten zu einem bösen Stolperstein. Heute noch datieren akademische Wissenschaftler das Alter von Atlantis auf >sagenhafte11.500 Jahre. Gut nachvollziehbar, zählen sie dabei obige 9.000 Jahre und die, seit Solons Zeiten  vergangenen, rund 2.500 Jahre, einfach zusammen.                                                                              Was die liebe Wissenschaft dabei aber geflissentlich übersieht, …dass diese Milchmädchenrechnung schnurstrax in die Altsteinzeit führt oder wahlweise in die Würm/Weichsel/Wisconsin-Eiszeit, ...als in den Elbmarschen, wo heute die Stadt Hamburg steht, noch Mammuts, Wollnashörner und riesige Ren-Herden grasten...

DES PUDELS KERN:

Zu Zeiten der Ramessiden rechnete man  s o w o h l  nach Jahren (à 365 ¼ Tage), als   a u c h  nach Mondzyklen (à 28 Tage). Jedoch, wie die sprichwörtlichen >Äpfel und Birnen<, so lassen sich >Platos 9.000 Jahre< und die 2.500 seit damals vergangenen Jahre zur Datierung von Atlantis nicht einfach zusammen-zählen: Sie sind nicht kompatibel; (Platos >Jahr< hat nur 28 Tage.)                        Da ein Erdenjahr 365 ¼ Tage hat, und eine Mondphase (nur) 28 Tage, so lautet die Atlantisformel, – Solons Jahre geteilt durch 13, ...da ein Jahr von 365 ¼ Tagen - 13 Mondumläufen von 28 Tagen entspricht. 

An einer einzigen Stelle nur ist bei Plato die Rede von >vor 8.000 Jahren<:          >Saïtischer Priester zu Solon<; (Tim. 23 e): -  >Die Zahl der Jahre seit der hier bestehenden Einrichtung unseres Staates ist in der geweihten Schrift auf acht tausend Jahre angegeben...< Und das erweist sich als Datierungs-Schlüssel, der den Atlantern den Einzug in die reale Geschichte ermöglicht.

DER  B E W E I S,

dass Plato hier von 8.000 Mondumläufen (à 28 Tage) spricht und  n i c h t  von 8.000 Erdenjahren (à 365 ¼ Tage), zeigt das Resultat der Atlantisrechnung:       …der Saïtische Priester sagte im Jahre 560 VC zu Solon (Tim. 23 e), >Die Zahl der Jahre (…) ist in der geweihten Schrift auf 8.000 Jahre angegeben<:

Also lautet die Rechnung: 8.000 : 13 = 615 Jahre VC         

                                                           +     560  Jahre

                                                               1.175  Jahre VC          

Damit erklärt meine Rechnung,  …als Solon im Jahre 560 VC >…gemeinsam mit dem Priester aus Saïs die geweihten Schriften selbst zur Hand nahm<, waren seit dem Jah 1.175 VC  …615 Jahre vergangen.

DER CLOU:

Ein Blick in die Pharaonenliste zeigt, (Ramses III., 1183 – 1152 VC), dass Solons >vor 8.000 Jahren< und das >Jahr 8 des Ramses III.< einen Synchronismus darstellen, was in aktueller Zeitrechnung dem Jahr 1.175 VC  entspricht. 

Gleichzeitig bestätigt dierse Rechnung >Platos Atlanter< als datierbare, völkische Einheit aus der >Nordischen Älteren Bronzezeit, - Periode III.<.   

...so viel über meine Doktrin.

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DER ATLANTIS CODEX 

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