ATLANTONOMIE
Mittwoch, 26. Juni 2019 - 20:21 Uhr

ATLANTONOMIE 

Atlantonomie, (altgriechisch Ἀτλαντόνομία, Atlantiskunde, von Ἀτλαντὶς (nḗsos‚ Insel des Atlas) und νόμος nómos, Kunde/Geschichte/Wissenschaft.)                Als selbständige Wissenschaft hat die Atlantonomie ihren Ursprung in zwei Spät-werken Platos, den Dialogen Timaios und Kritias, die gemeinsam das Basis-Wissen um und über Atlantis transportieren. Zur Gestaltung dieser beiden Werke hatte Plato nach eigener Aussage Solons Aufzeichnungen über dessen Ägyptenaufenthalt von 570 bis 560 VC zur Vorlage; Solons sogenanntes >Ägypten Tagebuch<.                     

Durch Platos Veröffentlichung von Solos Manuskript gelangte das in Vergessenheit geratene Wissen aus dem bronzezeitlichen Nordwesten Europas, über die Annalen der Pharaonen des Neuen Reiches Ägyptens, zum Transfer in die Moderne. €

Ein unverfänglich anmutendes Adjektiv in Kritias gibt uns den Volksnamen und damit gleichzeitig auch die Herkunft seiner Protagonisten preis; (Kri. 24 e): >...denn das Aufgezeichnete berichtet, eine wie grosse Heeresmacht dereinst euer Staat (Athen) überwältigte, welche von dem Atlantischen Meere her übermütig gegen ganz Europa und Asien heranzog<.                                              Mit der Festschreibung >von dem Atlantischen Meere her<, kamen die damaligen Anrainer-Völker von Nord- und Ostsee, (zwei Binnenmeere des Atlantiks), zu ihrem Namen: Die Atlanter.                                                                                        (Kri. 108 e): >Vor allem zuerst wollen wir uns erinnern, dass zusammen-genommen 9000 Jahre verstrichen sind, seitdem, wie erzählt wurde, der Krieg zwischen den ausserhalb der Säulen des Herakles (Gibraltar) und allen innerhalb derselben Wohnenden stattfand.<                                                                              Speziell diese eine Passage in Kritias geriet den Atlantis-Spezialisten zu einem bösen Stolperstein. Heute noch datieren akademische Wissenschaftler das Alter von Atlantis weltweit auf >sagenhafte11.500 Jahre. Gut nachvollziehbar, zählen sie dabei obige 9.000 Jahre und die, seit Solons Zeiten vergangenen, rund 2.500 Jahre, einfach zusammen.                                                                              Was die liebe Wissenschaft dabei aber geflissentlich übersieht, …dass diese Milchmädchenrechnung schnurstrax in die Altsteinzeit führt oder wahlweise in die Würm/Weichsel/Wisconsin-Eiszeit, ...als in den Elbmarschen, wo heute die Stadt Hamburg steht, noch Mammuts, Wollnashörner und riesige Ren-Herden grasten...

DES PUDELS KERN:

Da sich Plato zur Herkunft des Atlantis-Themas sogar mehrmals auf Solons Ägypten-Tagebuch beruft, müssen wir auch davon ausgehn, dass dieser Bericht in ägyptischen Masseinheiten gehalten ist. Nehmen wir also diesbezüglich zur Kenntnis, dass man im Neuen Reich  Ägyptens (1550 – 1070 VC)   s o w o h l  nach Jahren (à 365 ¼ Tage), als  a u c h  nach Mond-Zyklen (à 28 Tage) datierte. 

Jedoch, wie die sprichwörtlichen >Äpfel und Birnen<, ...so lassen sich zur Datierung von Atlantis, >Platos 9.000 Jahre< und die 2.500 Jahre, die seit damals vergangenen sind, nicht einfach zusammenzählen; sie sind nicht kompatibel; sie haben verschiedene Werte: Platos >Jahr<  hat (als Mondzyklus) nur 28 Tage und das Erdenjahr 365 ¼ Tage.                                                           

An einer einzigen Stelle nur ist bei Plato die Rede von >vor 8.000 Jahren<: >Saïtischer Priester zu Solon<; (Tim. 23 e): -  >Die Zahl der Jahre seit der hier bestehenden Einrichtung unseres Staates ist in der geweihten Schrift auf acht tausend Jahre angegeben...<  

DER  B E W E I S,

dass Plato hier von 8.000 Mondumläufen (à 28 Tage) spricht und  n i c h t  von 8.000 Erdenjahren (à 365 ¼ Tage), zeigt das Resultat der Atlantisrechnung:        …der Saïtische Priester sagte im Jahre 560 VC zu Solon (Tim. 23 e), >Die Zahl der Jahre (…) ist in der geweihten Schrift auf 8.000 Jahre angegeben<:

Also lautet die Rechnung: 8.000 : 13 = 615 Jahre VC         

                                                           +     560  Jahre

                                                               1.175  Jahre VC          

Damit erklärt meine Rechnung,  …als Solon im Jahre 560 VC >…gemeinsam mit dem Priester aus Saïs die geweihten Schriften selbst zur Hand nahm<, waren seit dem Jah 1.175 VC  …615 Jahre vergangen.

DAS ERSTAUNLICHE:

Mit 1.175 VC  t r i f f t  die Rechnung das  >8. Regierungsjahr des Ramses III.<, womit sich die >8.000 Jahre< von Plato und >Jahr 8 des Ramses III.< als Synchronismen des Jahres 1.175 VC erweisen.                                                          Gleichzeitig bestätigt dierse Rechnung >Platos Atlanter< als als real-geschichtlich datierbare, völkische Einheit aus der >Nordischen Älteren Bronzezeit, - Periode III.<.  

IM KLARTEXT:

Ramses III. hat sein 8. Regierungsjahr,  –  mit dem grossen sieg über die Atlanter,  –  als Aufmacher für seinen gesamten Amun-Tempel bestimmt und so >Ankunft und Niedergang der Atlanter<, auf Panoramen, gross wie Tennis-Plätze, für die Nachwelt dokumentiert. €

 

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