ATLANTIS IN DER GESCHICHTE EUROPAS
Mittwoch, 22. Mai 2024 - 13:56 Uhr

ATLANTIS

IN DER GESCHICHTE EUROPAS

 

Das gesamte Basis-Wissen über Atlantis geht zurück auf zwei solitäre Spätwerke Platos, die Dialoge (oder Lehrgespräche) Timaios und Kritias, die Plato vor etwa 2 ½ Jahrtausenden veröffentlichte. Plato beruft sich zur Herkunft des Atlantis-Themas ausdrücklich auf ein Manuskript des Solon, das sich dieser von seiner 10-jährigen Bildungsreise aus Ägypten mitbrachte; dessen Ägypten-Tagebuch der Jahre 570 – 560 VC.

Die Crux der Atlantisforschung leistete sich mit den von Plato, sowohl in Timaios 23 e, als auch in Kritias geposteten >9.000 Jahren< eine  schwerwiegende Fehldiagnose:                                                                                                        (Zitat Kritias 108 d:) >Vor allem wollen wir uns zuerst erinnern, dass zusammen-genommen 9.000 Jahre verstrichen sind, seitdem, wie erzählt wurde, der Krieg zwischen den ausserhalb der Säulen des Herakles (i. e. Gibraltar) und allen innerhalb derselben (des Mittelmeeres) Wohnenden stattfand<.                            Es ist leicht durchschaubar, dass die Atlantis-Spezis das Alter von Atlantis auf sagenhafte 11.500 Jahre errechneten, …indem sie zu >Platos 9.000 Jahren< noch die seit damals vergangenen 2.500 Jahre einfach dazu zählten. Erfolgsbeflissen sah man darüber hinweg, dass vor 11.500 Jahren gerade einmal die alte Steinzeit zuende ging oder wahlweise die letzte, Würm/Weichsel/-Wisconsin-Eiszeit, ...als in den Elbmarschen vor dem heutigen Hamburg noch Mammuts, Wollnashörner, Wisente, Saigas und riesige Herden von Ren grasten. 

Mit der Erwähnung von Athen, im Zusammenhang mit Atlantis, betritt Plato geschichtlichen Boden, wenn er schreibt; (Kritias 109 a): >Doch zuerst müssen wir notwendigerweise die Heeresmacht und die Verfassungen sowohl der damaligen Athener als auch der Feinde, gegen die sie den Krieg führten, darlegen<. Da Athen jedoch überhaupt erst um etwa 1.500 vor der Zeitrechnung  gegründet wurde, (KEKROPS I., 1.555 – 1.506 VC), erweist sich besagtes >Atlantis vor 11.500 Jahren<,  – als unwissenschaftlich (oder gerade heraus, als Unsinn.)

Der schwedische Allrounder Olof Rudbeck, vermutete schon um etwa 1700, dass die von Plato erwähnten 9.000 Jahre in Wirklichkeit Monate gewesen sein müssten...                                                                                                                    Stellen wir nun hiermit klar, dass ein Erdenjahr, also  e i n  Umlauf der Erde um die Sonne, 365 ¼ Tage dauert. Ein >kürzeres Jahr< (oder ein längeres,) ist schlichtweg Humbug.                                                                                                Im alten Ägypten, von wo Solon das Atlantisthema mitbrachte, rechnete man sowohl nach Jahren (à 365 ¼ Tage), als  a u c h  nach Mondzyklen (à 28 Tage). Jedoch, ...wie man die sprichwörtlichen >Äpfel und Birnen< nicht addieren kann, so lassen sich zur Datierung von Atlantis, keine aktuellen Jahre und Platos >Jahre< einfach so zusammenzählen; sie haben verschiedene Werte: Sie sind nicht kompatibel.  

Mit der Lesbarkeit der alt-ägyptischen Schriften wendet sich das vermeintlich mythische Atlantis in reale europäische Geschichte: Auf Tennisplatz grossen Steintafeln berichtet König (Pharao) Ramses III. von seinem grossen Sieg über die Atlanter in seinem 8. Regierungsjahr:                                                              (Zitat Tafel 46, Zeile 1 – 5:) >Jahr 8 unter seiner Majestät des Horus: Mächtig wie ein Stier, stark und mit scharfen Krallen wie ein Löwe, ... mit starkem Arm; ... Günstling der zwei Göttinnen ... Mächtig wie sein Vater Montu, Sieger über die Neun-Bogen, der diese unterwarf und aus Ägypten vertrieb…< (…) 

Das >Jahr 8 des Ramses III.< entspricht dem Jahr 1.175 VC. Damit betreten die Atlanter die reale Geschichte dieser Welt und Plato überliefert mit seinen Dialogen Timaios und Kritias schriftlich fundierte Geschichte.      

Zur Findung der Location von Atlantis stellt der Neunte Bogen primär für Alt-Ägypten einen geographischen Terminus dar. Als eine Art Vorläufer der aktuellen Längen- und Breitengrade war das geozentrische Weltbild der Ägypter in zehn Bogen eingeteilt. M. W. existiert keine bildliche Darstellung, w i e die einzelnen Bogen skaliert waren. Bekannt ist jedoch das Grundkonzept, ...wonach die Sonne am ersten Bogen um die Mittagszeit keinen Schatten wirft und ...am zehnten Bogen - um Mitternacht - im Norden steht; >in der fernen Finsternis.<                        Als gesichert gilt, dass der Neunte Bogen durch das Land Temeh führt; das Nordland. Indem nun der Begriff NeunBogen für die Völker vom neunten Bogen steht, werden die Anrainer-Völker des Atlantiks, also die Atlanter, in den ägyptischen Annalen sowohl NeunBogen, als auch Temehu genannt; Nordländer. Im Kehrwert führt der Neunte Bogen durch das Land Temeh; das Nordland; das sich damit als das einstige Atlantis erweist.

Nachzutragen bliebe, dass der Name Atlantis unter Ramses III. noch nicht existiert haben konnte, da Atlantis auf Atlas zurück geht, der wiederum in der altgriechischen Religion, – als Sohn des Poseidon, (ein Bruder des Zeus,) – noch nicht existierte. Als >bekannt< ist der Begriff >Meer des Atlas< um das 5. Jhdt. VC vorauszusetzten, da Herodot  >das Meer ausserhalb der Säulen des Herakles< (Gibraltar), >Meer des Atlas< nennt; heute der Atlantik.                     

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(ATLANTIS NEVER EVER SANK)

ISBN 978-3-00-034101-4 PDF

 

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