MEINE ATLANTIS-DOKTRIN
Donnerstag, 16. August 2018 - 06:29 Uhr

 

In meiner Atlantis Doktrin datiere ich nach Jürgen v. Beckerath,

>CHRONOLOGIE DES PHARAONISCHEN ÄGYPTEN< 1997.

Danach regierte RAMSES III. von 1183 – 1152 VC.

Sein >Jahr 8< entspricht demnach 1.175 VC. 

Platos Lebenszeit ist mit 428/427 - 348/347 VC gegeben und

die Gründung Athens mit ca. 1.500 VC.

Mit  >€<  signiere ich  jungfräuliche Themen. €

.

.

Der Ursprung des Atlantis–Themas geht zurück auf wie ich es nenne – Solons >Ägypten Tagebuch< aus den Jahren 570 bis 560 VC, das dann Plato etwa 200 Jahre später als Vorlage zu seinen >Dialogen< Timaios und Kritias diente.  Ursprünglich gedachte Solon ein EPOS AN ATHEN zu verfassen, mit dem Leitmotiv, Athens grosser Sieg über die Atlanter. Nur am Rande ging es dabei um den Untergang einer Insel Atlantis; der Begriff >Atlantis-Report< ist somit völlig falsch. 

In der altgriechischen Theologie (Götterkunde) führte Poseidons ältester Sohn den Namen Atlas. (Kri. 114 a) Nach Atlas wurde die >ganze Insel und das Meer<  benannt. Der Name der Insel Atlantis leitet sich somit von ihrer Lage im Atlantik her. – Als substantiviertes Adjektiv ist der Name Atlantis grammatikalisch auf Atlas zurückzuführen; die Insel des Atlas; die atlantische Insel mit Namen Atlantis.

Generationen von Autoren aller nur erdenklichen Provenienz fühlen sich weltweit dazu gefordert, Platos >spärlichen 20 Seiten< nach eigenem Ermessen zu ganzen Bibliotheken voller >Atlantisbücher< aufzublasen, …was dann von den neueren Medien noch obendrein um ein Vielfaches an digitalen und analogen Produkten erweitert wurde.                                                                                      Die Atlanter düsen inzwischen mit U-Booten und Flugapparaten durch die Gegend und fuchteln gar wacker (cool) mit Strahlenwaffen herum, die ihnen womöglich noch die Grünen Männeken aus der vergangenen Zukunft mitbrachten. – Für die akademischen Wissenschaften steht ein real-geschichtliches Atlantis ausserhalb jeglicher Erwartung... 

...und doch aber habe ich im Verlauf der letzten 30 Jahre das so heil-los zerschriebene Atlantis-Thema völlig logisch entwirrt. Viel Spreu gab es dabei von Weizen zu trennen und vor allem zu entscheiden, was überhaupt ist die Spreu und was der Weizen.                                                                                          Als relevante Urschriften verblieben einige Teile des ALTEN TESTAMENTES, die Texte der MERENPTAH STELE und des AMUN-TEMPELS RAMSES III., sowie die etwa zeitgleich entstandenen real-geschichtlichen Sequenzen aus PAPYRUS HARRIS und, last but not least, PLATOS >SPÄRLICHE 20 SEITEN<.

Eine genaue Datierungsmöglichkeit des Atlantisberichtes bietet sich u. a. in Kritias 108 e:                                                                                                          >Vor allem wollen wir uns zuerst erinnern, dass zusammengenommen 9000 Jahre verstrichen sind, seitdem, wie erzählt wurde, der Krieg zwischen den ausserhalb der Säulen des Herakles (Gibraltar) und allen innerhalb derselben Wohnenden stattfand.< 

Bis auf den heutigen Tag datieren die Spezialisten (Brockhaus und Wikipedia) das Alter von Atlantis auf +– 11.500 VC, ...indem sie >Platos 9.000 Jahre< + die ca. 2.500 Jahre einfach zusammen zählten, die seit Platos Zeiten vergangen sind. Dabei sieht man geflissentlich darüber hinweg, dass vor 11.500 Jahren  gerade einmal die alte Steinzeit zuende ging oder wahlweise die letzte (Würm/Wisconsin-) Eiszeit, ...als in den Elbmarschen vor dem heutigen Hamburg noch Mammuts, Wollnashörner und riesige Herden von Rentieren grasten.

Stellen wir hiermit fest, dass ein Erdenjahr, also  e i n  Umlauf der Erde um die Sonne, 365 ¼ Tage dauert. Ein >kürzeres Jahr< ist schlichtweg Humbug. Und ferner rechneten (u. a. auch) die Ägypter  s o w o h l  nach Jahren (à 365 ¼ Tage), als  a u c h  nach Mondzyklen (à 28 Tage). Jedoch, ...wie man die sprichwörtlichen >Äpfel und Birnen< nicht einfach zusammen zählen kann, so lassen sich zur Datierung von Atlantis, auch nicht aktuelle Jahre und >Platos 9.000 Jahre< einfach zusammenzählen; sie haben verschiedene Werte. Und damit sind sie nicht kompatibel. (Siehe >DER ZEITFAKTOR<.)

Über die Herkunft der Atlanter heisst es bei Plato (Tim 24 e), ohne diese jedoch explizit bei ihrem Namen zu nennen: >…das Aufgezeichnete berichtet, eine wie grosse Heeresmacht dereinst euer Staat  (Athen)  überwältigte, welche von dem Atlantischen Meere her übermütig gegen ganz Europa und Asien heranzog.<  Daher führen die bronzezeitlichen Anrainer-Völker des Atlantiks in meiner Doktrin den Namen Atlanter und deren Siedlungsgebiete demnach – Atlantis.      Um es vorweg zu nehmen, …bauten die bronzezeitlichen Anrainer von Nord- und Ostsee, – zwei Binnenmeere des Atlantiks, – ihre Häuser noch >ganz in Holz< oder als Gras-Soden-Häuser. Der >gemauerte Steinbau< gelangte erst nach der Zeitenwende über die Römer in den Nordwesten Europas. Besagte Stadt Atlantis  k o n n t e  nach menschlicher Logik gar nicht erst erbaut worden sein, (...um dann auch noch im Meer zu versinken.)

Der Schulterschluss mit >Platos Atlantisbericht< und der  r e a l e n  Geschichte Europas vollzieht sich im ramessidiechen Ägypten unter den Königen (Pharaonen) Sethôs I./Ramses II., Merenptah und Ramses III..                            Die Atlanter werden >aktenkundig< und betreten  d a m i t  die geschriebene Geschichte. Lesen wir dazu in Medinet Habu/Ägypten, dem einstigen Theben West, im grossen Amun-Tempel des Ramses III. auf Tafel 46, Zeile 1 - 4 :          >Jahr 8 unter der Majestät des Horus (Ramses III.), (du) mächtiger Stier, starker Löwe, mit mächtigen Waffen, mit starkem Arm, der die Asiaten gefangen nimmt; Günstling der zwei Göttinnen: Stark wie sein Vater Montu, Sieger über die NeunBogen, der diese unterwarf und von ihrem Land vertrieb.< (€: ...das diese bis dahin  i n  Ägypten bereits  besiedelten.) 

Die NeunBogen betreffend, …als eine Art Vorläufer der aktuellen Längen- und Breitengrade war das geozentrische Weltbild der Ägypter in zehn Bogen eingeteilt. Allerdings gibt es davon keine bildliche Darstellung,  w i e  die einzelnen Bogen skaliert waren. Bekannt ist jedoch das Grundkonzept, ...wonach die Sonne am ersten Bogen um die Mittagszeit keinen Schatten wirft und  ...am zehnten Bogen um Mitternacht im Norden steht; >in der fernen Finsternis.<        Als gesichert gilt, dass der Neunte Bogen durch das Land Temeh führt; das Nordland. Indem nun der Begriff NeunBogen für die Völker vom neunten Bogen steht, werden die Anrainer-Völker des Atlantiks, – daher Atlanter, – in den ägyptischen Annalen sowohl Neun-Bogen, als auch Temehu genannt; Nordländer.                                                                                                                    Dass der Name Atlantis/die Atlanter...  in  k e i n e r  der  zeitgenössischen ägyptischen Schriften Erwähnung fand, ist damit begründet, dass (der Begriff) Atlantis erst in Solon/Platos Zeiten entstand; – durch die Übersetzung vom Ägyptischen ins Griechische... €

Weiter heisst es in Medinet Habu auf Tafel 46, Zeile 68 - 80:                     >Ägypten war ein Flüchtling. Sie hatte keinen Hirten. (Ägypten ist eine Sie; der Autor.) Als die Leute Schmerzen gebaren wegen der NeunBogen, (der Völker vom Neunten Bogen; die Atlanter,) brachte ich (Ramses III.) alles ins Lot und sicherte alles mit meinem tapferen Arm. Ich erschien wie Re (die Sonne persönlich) als König in Ägypten; ich beschütze Sie, indem ich für Sie die NeunBogen verjagte. Was diese Ausländer anbelangt, schlossen sie einen Pakt (bereits) auf ihren Inseln. Zu ihrem Bund gehören die Peleset, Theker, Sekeles, Denen und die Wasasa.<

Im Zusammenhang mit der Anmerkung des Ramses III., >…dass die NeunBogen bereits auf ihren Inseln einen Pakt schlossen<, erfahren wir im Beipack auch die damals aktuellen Volksnamen der Atlanter …und dass sie  n i c h t  von  e i n e r  Insel kamen, sondern von >Inseln<, als auch, dass sie ihren Exodus aus den unbewohnbar gewordenen Gebieten per Thing–Beschluss organisierten. Denn das war diese, von Ramses III. als >Pakt der Ausländer< monierte, Rats-versammlung der Atlanter. Und obendrein erhärtet diese Redewendung meine Annahme, dass die >Regentschaft per Thing-Beschluss< wesentlich älter sein muss, als allgemein angenommen.  – Der gesamte Nordwesten Europas wird heute immer noch >per Thing< regiert:                                                                   In Norwegen vom Storeting, in Dänemark vom Folketing, auf Island vom  Althing und auf den Färöer Inseln vom Løgting. €

.

Lesen Sie mein e-Book darüber; es lohnt sich:  

.

DER ATLANTIS CODEX 

 ISBN 978-3-00-034101-4 PDF

Alle Rechte vorbehalten.

Fragen und oder Stellungsnahmen an:  EckartKahlhoferkI7DxV2YxZgHkLbY3rSgTcWsYx4Rt-online.de