DIE ZEITBESTIMMUNG VON ATLANTIS
Montag, 14. Oktober 2019 - 00:49 Uhr

DIE ZEITBESTIMMUNG VON ATLANTIS

 

Zur >Datierung von Atlantis< (der Atlanter) bietet Plato sowohl in Kritias, als auch in Timaios, ein Alter von 9.000 Jahren an. (Kritias 108 e:) >Vor allem zuerst wollen wir uns erinnern, dass zusammengenommen 9000 Jahre verstrichen sind, seitdem, wie erzählt wurde, der Krieg zwischen den ausserhalb der Säulen des Herakles (Strasse von Gibraltar) und allen innerhalb derselben Wohnenden stattfand.<                                                                                                            (Timaios 23 e:) >Von deinen (Solons) vor neun tausend Jahren lebenden Mit-bürgern (Athens) nun will ich dir ganz kurz die Gesetze und die schönste Heldentat berichten, die von ihnen vollbracht wurde<. 

Speziell diese Passagen gerieten den Atlantis-Spezialisten zum bösen Stolper-stein. Heute noch datieren akademische Wissenschaftler das Alter von Atlantis weltweit auf >sagenhafte< 11.500 Jahre. Gut nachvollziehbar, zählen sie dabei obige 9.000 Jahre und die, seit Solons Zeiten vergangenen, rund 2.500 Jahre, einfach zusammen.                                                                              Was die liebe Wissenschaft dabei aber geflissentlich übersieht, …dass diese Milchmädchenrechnung schnurstrax in die Altsteinzeit führt oder wahlweise in die Würm/Weichsel/ Wisconsin-Eiszeit, ...als in den Elbmarschen, wo heute die Stadt Hamburg steht, noch Mammuts, Wollnashörner und riesige Ren-Herden grasten...

Zur Herkunft des Atlantis-Themas beruft sich Plato mehrmals auf Solons Ägypten-Tagebuch, das sich dieser in den Jahren von 570 VC bis 560 VC anlegte. Solon gedachte den Bericht des Saïtischen Priesters zu einem Epos an Athen auszuarbeiten. Der Begriff >Atlantisbericht< ist demnach rundweg falsch. Solon verstarb kurz nach seiner Rückkehr in Athen.  

Bei Solons Ägypten-Tagebuch können wir davon ausgehn, dass dessen Zahlen-Transfer auf ägyptischen Masseinheiten basiert, ...da man im  Neuen Reich (1550 – 1070 VC)  s o w o h l  nach Jahren (à 365 ¼ Tage), als  a u c h  nach Mond-Zyklen (à 28 Tage) datierte.                                                                                        Jedoch, wie man die sprichwörtlichen >Äpfel und Birnen< nicht addieren kann, so lassen sich auch zur Datierung von Atlantis >aktuelle Jahre< und Platos >Jahre< nicht >einfach so< zusammen zählen; sie haben verschiedene Werte und sind damit nicht kompatibel.

Bei Plato ist nur ein einziges Mal die Rede von >vor 8.000 Jahren<, was aber von den Wissenschaften unbeachtet blieb:                                                                      (Timaios 23 e; Saïtischer Priester zu Solon:) >Die Zahl der Jahre seit der hier bestehenden Einrichtung unseres Staates ist in der geweihten Schrift auf 8.000 Jahre angegeben.< Dass es sich dabei nicht um 8.000 Erdenjahre (à 365 ¼ Tage) handelt, sondern um 8.000 Mondumläufe (à 28 Tage), …lässt sich sogar nachrechnen:                                                                                                              Wie wir wissen, ist Solons Aufenthalt in Ägypten von 570 bis 560 VC geschicht-lich fundiert. Also bietet sich das Jahr 560 VC als Grundlage zur Berechnung des Alters von Platos Atlantis an; deklariert als Abschieds-Geschenk des Saïtischen Priesters an Solon: 

Da ein Erdenjahr 365 ¼ Tage enthält und eine Mond-Phase 28 Tage, so lautet die Umrechnungs-Formel, Platos >Jahre< geteilt durch 13, (...da ein Jahr von 365 ¼ Tagen – 13 Mondumläufen von 28 Tagen entspricht.)

                                          8.000 : 13 = 615 + 560 =  1.175 VC

In Worten, …als Solon im Jahre 560 VC >...gemeinsam mit dem Saïtischen Priester die geweihten Schriften selbst zur Hand nahm<, waren seit dem Jahr 1.175 VC  ...615 Jahre vergangen…                                                                          Das Erstaunliche daran,  mit   1.175 VC   t r i f f t   diese Rechnung das 8. Regierungs-Jahr des Ramses III.. Die 8.000 Jahre von Solon und das >Jahr 8 des Ramses III.< sind somit Synchronismen des Jahres 1.175 VC.                        Damit betreten die Atlanter im >Jahr 8 des Ramses III.< oder 1.175 vor Christo die geschriebene Geschichte dieser Welt:

Auf Tennis-Platz grossen Inschriften zelebriert Ramses III. das >Jahr 8< seiner Regentschaft als Aufmacher für seinen gesamten grossen Amun-Tempel im einstigen Theben West, heute Medinet Habu. (Tafel 46, 1 – 5:)                      >Jahr  8 unter der Majestät des Horus: Mächtiger Stier, starker Löwe, mit mäch-tigen Waffen, mit starkem Arm, der die Asiaten gefangennimmt; Günstling der zwei Göttinnen: Stark wie sein Vater Montu, Sieger über die Neun-Bogen (Atlanter), der diese unterwarf und von ihrem Land vertrieb; goldener Horus: Von Geburt aus göttlich, herrlicher und rechtmässiger Sohn von Harakhte…<

Bei den NeunBogen handelt es sich um Völker vom Neunten Bogen, – den Nord- und Ostsee-Gebieten, zwei Binnenmeere des Atlantiks, – die in Unterägypten eingewandert waren und dann von Ramses III. von ihren neu besiedel-ten Ländereien wieder vertrieben wurden.                                                  Der Neunte Bogen stellt primär einen geographischen Terminus dar: Als eine Art Vorläufer der aktuellen Längen- und Breitengrade war das geozentrische Weltbild der Ägypter in zehn Bogen eingeteilt. Mir ist keine bildliche Darstellung bekannt, wie die einzelnen Bogen skaliert waren. Bekannt ist jedoch das Grundkonzept, ...wonach die Sonne am ersten Bogen um die Mittagszeit keinen Schatten wirft und ...am zehnten Bogen um Mitternacht im Norden steht; >in der fernen Finsternis<.                                                                                                                Als gesichert gilt, dass der Neunte Bogen durch das Land Temeh führt; das Nordland. Indem nun der Begriff NeunBogen für die Völker vom neunten Bogen steht, werden die Anrainer-Völker des Atlantiks, also die Atlanter, in den ägyptischen Annalen sowohl NeunBogen(er), als auch Temehu genannt; Nordländer. Als Kehrwert führt der Neunte Bogen durch das Land Temeh; das Nordland; das sich damit als das einstige Atlantis erweist.

 

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DER ATLANTIS CODEX

 ISBN 978-3-00-034101-4 PDF

 

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